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RC Modellflug

Spike

von Aeronaut, ein Elektrosegler für den Thermikflug und am Hang

Spike Schutzabdeckungen Flächenservos (3.5 MB)
 

Die freiliegenden Anlenkungen in den Flügeln habe ich mit Abdeckungen geschützt.

Die Abdeckungen sind mit Doppelseitigem Klebeband aufgeklebt.

Anlenkung innere Brems/Landeklappe

Anlenkung mittlere Wölbklappe

Anlenkung äusseres Querruder

Transportschutz mit Schutztaschen aus "Alu-Polsterfolien"

Rohbau

Bei den beiden schmalen Rumpfdeckel habe in die Laschen im Rumpf kleine m3-Gewindehülsen eingeklebt. Eigentlich etwas "übertrieben", da diese Deckel im Normalfall (fast) nie mehr geöffnet werden dürften...

Elektrische Verbindung in die Tragfläche von UniLIGHT

Wichtig ist, dass man den "Bausatz" von denen ordert, denn im Rumpf müssen die Kabel so angelötet werden, dass sie möglichst bald um "90° abgebogen" weggeführt sind. Die Kabel "Inline" angelötet und isoliert; dazu ist der Rumpf zu schmal...

Die Tragflächen sind mit Klebeband-Streifen gut gesichert. Alleine auf die "Schnappverbindung" vertraue ich nicht. Bei mir zeigen sich deutlich fühlbare Abnutzungen. Das heisst die Flächen rasten viel einfacher ein (und aus), als zu Beginn...

Zugegeben, ich tat mich etwas schwer beim Einkleben der "Schnapper" mit den "Tiefen", aber generell traue ich solchen Verbindungen einfach nicht

 

 

Technische Daten
 

Modelltyp:  Elektro- Segelflugmodell
Jungfernflug:   25. Mai 2026
Spannweite:  ca. 3450 mm
Gewicht:  2652 g 
Tragflächeninhalt:  ca. 64 dm2
Flächenbelastung:   ca. 41.4 g/dm2
Schwerpunkt :  93.3 mm
Motor:  actro-n 35-4-790 KV
Propeller:  Aeronaut Cam-Z 13x6.5"
Spinner:  Ø55 mm mit 52 mm MIttelst.
Akku:  Lipo 3S1P 4500 mAh
Stromaufnahme:  ca. 47.5 A bei 7650 1/min
 entspr. 570 W
Funktionen (Servos): - 2 x Querruder
- 2 x Wölbklappen
- 2 x Bremsklappen

- Höhenruder

- Seitenruder
- Motor
   

Beschreibung
 

Mir gefällt das Modell sehr gut; durch das vergleichsweise geringe Gewicht sind Handstarts kein Problem, es recht "einfaches Werfen" aus dem Stand heraus. Das vorgeschlagene Antriebs-Setup von Aeronaut, für einen 3S1P Lipo-Antrieb ist dafür mehr als ausreichend. Und auch die Steigleistungen damit sind für mich mehr als ausreichend.

Ich fliege zwei "Thermik-Einstellungen", in denen die Klappen auf der ersten Stufe wie von Aeronaut vorgeschlagen nach unten gefahren sind. In der 2. Stufe werden sie noch weiter abgesenkt. Dabei fällt auf, dass je mehr die Klappen gesetzt werden, man um so enger in der Thermik kreisen kann; wenn man das sauber fliegt....
Für die Butterfly-Stellung senke ich die inneren Klappen ab, die mittleren werden hochgefahren, und die äusseren Querruder bleiben neutral. Damit lässt sich das Modell in einen gut kontrollierbaren Sinkflug bringen; für Abstiege aus grosser Höhe, oder für die Landeeinteilung beim Anfliegen auf den Flugplatz.
Bei allen Flugzustand-Wechsel (Thermik, Butterfly) sind jeweils 1.5 - 2s Zeitverzögerung eingestellt, damit die Wechsel zügig, aber nicht abrupt erfolgen.
Um die Rollrate zu erhöhen gehen die mittleren Klappen jeweils zu etwas 45%, mit den Querruder mit.

Klappen neutral

Thermik-Stellung 1

Thermik-Stellung 2

Butterfly

Querruder-Vollausschlag nach rechts

Querruder-Vollausschlag nach links

 

 
Flugeigenschaften

Ich fliege hauptsächlich "in der Ebene", suche also jeweils die Thermik. Mit der Schwerpunktlage von 97.4 mm habe ich den Scherpunkt etwas weiter hinten als angegeben eingestellt (95 mm), aber damit fliegt der Spike immer noch sehr gutmütig. Aufwinde werden so aber noch etwas "besser angezeigt" beim Durchfliegen; finde ich zumindest.
Die Stabilitätsgrenzen habe ich sicher noch nie bis an die Grenzen ausgelotet. Rollen Looping und Turn's sind jedenfalls kein Problem, auch einmal schnell über den Platz fliegen geht super; aber der Segler ist vom Durchzug her natürlich eher in der "leichten Kategorie" einzuordnen; für mich passt das so.

 
Bauhinweise

Grundsätzlich habe ich mich an die Bauweise von Aeronaut gehalten, ich habe nur Kleinigkeiten angepasst oder ergänzt. Wer schon mal ein Holmodell gebaut hat, sollte mit dem Zusammenbau des Spike gut zurecht kommen. Aber man braucht schon etwas Zeit, schliesslich entsteh ein Segler mit mehr als 3 Meter Spannweite, und die einzelnen Schritte in der Bauanleitung genau lesen, das hilft enorm

- Die beiden oberen Rumpfdeckel sind bei mir mit M3-Schrauben montiert. Die "Blechschrauben" direkt ins Holz gedreht, das hat mir hier nicht gefallen...

- Die Tragflächensicherung mit den "Kunststoffschnapper" überzeugt mich nicht Schon jetzt nach vielleicht 10, 12 Einsatztagen merke ich, dass sie sich anscheinend schon etwas abgenutzt haben. Ich sichere die Tragflächen grundsätzlich immer mit einem Klebestreifen. Der Rumpf weist dafür einen perfekten Rumpf/Flügelübergang auf; als ob das mal so vorgesehen gewesen wäre...

- Die Servo-Hebelarme der Tragflächenservos waren mir viel zu ungeschützt. Darum habe ich entsprechende Schutz-Abdeckungen designt und gedruckt, die ich hier auch allen zur Verfügung stelle, zum selber ausdrucken (STL-Druckdateien).
Die seitlichen Öffnungen der Abdeckungen...; nun sie sehen so etwas weniger "wuchtig" aus, finde ich zumindest

Die Abdeckungen sind einfach mit 1mm dickem, doppelseitigem Klebeband aufgeklebt. So werden die Anlenkungen gut geschützt, auch im hohen Gras, wenn das Modell z. B. mit einem "seitlichen drehen", vom Wind "in den Boden gedrückt" wird..., wie es mir letztens passierte...

- Die elektrischen Verbindungen in die Tragflächen, sind mit den uniLIGHT Direct-Steckverbindungen "DIRECT-3P6S-DIY" umgesetzt. Die passen (gerade so) in die Flügelwurzeln und den schmalen Rumpf.

Spike Schutzabdeckungen Flächenservos (3.5 MB)
STL-3D-Modelle zum selber ausdrucken

 

 

 


Letzte Aktualisierung: 09. August 2026        

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