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Pilatus PC-6 mit Kolbenmotor
                    Flugerprobung
RC Modellflug

Pilatus PC-6

Nachbau einer Maschine mit Kolbenmotor (1959)

 

Original und Modell Konstruktion Baufortschritt Flugerprobung
 

  

14.06.2019

Nachdem jetzt alles fertig war, testete ich noch Zuhause alle Funktionen, denn auf dem Platz will man ja keine Überraschungen erleben...

15.06.2019

Eigentlich ist jetzt alles bereit für den Jungfernflug, die obligaten Fotos am Boden werden eben gemacht...

15.06.2019

Aber was ist das? die beiden Höhenruderklappen stehen unerklärlicherweise nicht mehr auf Neutral! Was ist da los?

15.06.2019

Auch das Gasservo reagiert nicht mehr. Somit ging es unverrichteter dinge wieder Nachhause. die Feststellung, dass die Feder des Heckfahrwerks etwas zu schwach ausgelegt ist spielte da keine Rolle mehr.

19.06.2019

Am Montag neue Servos organisieren, Dienstag einbauen und Federvorspannung beim Heckfahrwerk erhöhen. So ging es am Mittwochabend wieder auf den Platz.
Fotos habe ich keine gemacht. Aber trotzdem, dass der Motor noch gar nicht rund lief, mit vielleicht halber Kraft, habe ich einen kurzen Erstflug gewagt.
Resultat: Der Porter fliegt sehr angenehm, bei gesetzten Klappen muss mächtig tiefe gegeben werden, die Landung verlief ohne Stress, sauber ohne springen. Die Federung des Hauptfahrwerk ist genial, die arbeitet perfekt beim rollen am Boden. Nur das Heckfahrwerk klappt beim Rollen sehr schnell nach hinten weg, die ausgeführte Blechlasche ist einfach viel zu schwach dimensioniert...

>> Also wieder zurück in die Werkstatt

23.06.2019

Am Eigenbautreffen in Huttwil (CH) konnte ich die PC-6 zwei mal, erfolgreich fliegen. Der erste Flug, war nur ein kurzer Checkflug nach dem Einstellen des Motors. Der lief jetzt mit dem etwas kleineren 23x28" Holzpropeller zuverlässig, wenn auch etwas hochtourig.

23.06.2019

Der zweite Flug am Nachmittag war ein voller Erfolg. Ohne Probleme konnte ich die Vorbeiflüge und einfachen Kunstflugfiguren präsentieren. Die Landung gelang auch fast perfekt, abgesehen vom am Schluss, beim Ausrollen,  einseitigen einfedern und anschliessendem leichten touchieren der Flügelspitze des Bodens.
Für den bis dahin 3. Flug des Modelle, perfekt...

29.06.2019

Die Erprobung geht weiter, noch längst kenne ich alle Eigenschaften des Modells.

29.06.2019

Die grossen Landeklappen wirken sehr gut, es braucht aber deutlich Tiefenruder um ein Aufbäumen des Modell zu verhindern.

29.06.2019

Startbereit, die Klappen stehen auf "Stufe 1". so hebt das Modell nach etwas um die 20m ab, bei nur wenig mehr als 2/3 Gas.

29.06.2019

Leistung ist mehr als genug vorhanden, 2/3 gas reichen völlig um mit dieser Steiglage sicher vom Boden weg zu kommen.
Mit Vollgas geht es fast Senkrecht hoch, der Motor dürfte annähernd 14kg Standschub entwickeln.

Negativ ist jetzt aber noch; die Schalldämpfung ist zu gering, und der Motor dreht etwas zu hoch. Kurz gesagt, so ist mir die PC-6 noch zu laut.

29.06.2019

Langsame Überflüge mit gesetzten Klappen, da wirkt das Modell fast "wie eine Grosse". Schön zur Geltung kommen natürlich die ausgeklappten Landescheinwerfer. Mit vielleicht einem knappen 1/4 Gas lässt sich Höhe und Geschwindigkeit, auch mit gesetzten Klappen gut halten.

29.06.2019

Einschweben zur Landung, bis auf die ersten beiden Landungen bin ich jetzt nicht mehr allzu nervös. Das Modell kommt wirklich sehr langsam herein und lässt sich gut kontrollierbar ausschweben und aufsetzten.

25.08.2019


Bildausschnitt aus einer Aufnahme von Uwe Puchtinger in Huttwil 2019

Der neue Schalldämpfer hat meine Erwartungen erfüllt. Jetzt mit dem Krumscheid-Dämpfer entspricht die Lautstärke in etwa dem, was ich von einem Verbrennermodell erwarte. Mehr als Halbgas ist eh nicht nötig um "einfach so zu fliegen"...

25.08.2019


Bildausschnitt aus einer Aufnahme von Uwe Puchtinger in Huttwil 2019

Sicher es gibt noch ein paar Kleinigkeiten die ich verbessern werde, aber alles in allem bin ich sehr zufrieden mit "meinem Porter".
Was natürlich noch aussteht ist die Erprobung als Schlepper, aber ich hoffe das es hier keine unangenehmen Überraschungen gibt...

In jedem Fall werden noch diverse Optimierungen folgen...

07.09.2018

Das wird benötigt, wenn man mit dem Porter "auf Platz" sein will. Zwischenzeitlich habe ich auch noch Flügeltaschen angefertigt.

07.09.2018

Die Akkus werden auf der rechten Rumpfseite eingesetzt...
07.09.2018

... und auch der linken Seite werde die beiden Steckungsrohre entnommen.
07.09.2018

So sieht der Porter aktuell aus. Mit den Flugeigenschaften bin ich immer noch zufrieden, wobei noch die folgenden Punkte angegangen werden sollen:

  • Das Modell ist immer noch leicht Hecklastig. Das soll mit einem Alu-Spinner und dem vorverlegen der Empfängerakkus noch korrigiert werden.
  • Das Ansauggeräusch des Motors ist sehr dominant, der Scahll wird offensichtlich regelrecht durch den Originalen Auspuff "heraus geblasen".
    Hier sind Dämmmatten im Motorraum und eine (gedämmte) Zwischenplatte unter den Vergaser vorgesehen, damit diese Schallemissionen sich zu einem guten Teil in der Motorhaube "totlaufen sollen"...
  • Der etwas reduzierte  Landeklappen-Vollausschlag empfinde ich jetzt als zu gering, vorhin war das Besser im Landeanflug (hat mehr gebremst). Die reduzierte Stellung 1 der Klappen hingegen ist in Ordnung.
  • Im Landeanflug bremst der Motor im Leerlauf kaum, man muss sehr stark Drosseln, was dann am Boden bei zu schnellem Gasgeben zu einem "Absteller" führen kann.
  • Der aktueller Biela 23x10 Zoll bremst nur wenig, im Leerlauf. Von 2/3 Gas bis Vollgas wird kaum noch mehr Geschwindigkeit aufgebaut.
    Der Plan ist jetzt ein grösserer 24" Propeller mit kleinerer Steigung (24x8") oder sogar ein 24x10" wenn es eine andere Propellermarke wird..., nur was soll jetzt ausprobiert werden? So günstig sind (GFK/CFK) Propeller in dieser Grösse jetzt auch nicht unbedingt...
21.09.2019

Gestrandet! Da liegt sie nun; demontiert, mit abgerissenem Dummy-Auspuff, demontierten Rädern und halbabgerissenem Hauptfahrwerk...

21.09.2019

Dieser hintere M6-Schraubanschluss ist glatt abgerissen. Mir war gar nicht bewusst wie schwach diese Partie der Gasdruckfeder ist. Aber hier ist auch das Nachfüllventil verbaut.
Meine Vermutung war zu dem Zeitpunkt; hier hat das erste Teil "nachgegeben" beim kollabieren des Fahrwerks...

21.09.2019

Der innere Rumpfboden (GFK), an dem die Schwingen montiert sind, ist auch komplett aus dem Rumpf herausgerissen.

21.09.2019

Aber was ist passiert? Ich möchte ja immer langsam und möglichst zu Beginn der Piste landen. Diese Mal haben die Räder, ganz knapp vor dem Anfang des Rasen, Bodenkontakt bekommen (braune Linie). Nur leider war dort eine kleine Mulde, vielleicht 2cm tief. Das hat aber gereicht, dass das Haupotfahrwerk kollabierte; und das Modell auf dem Bauch bis zum Ende des blauen Pfeils rutschte...

Mann kann es halt auch übertreiben, mit der "perfekten Landung". Jedenfalls war damit die Saison für die PC-6 gelaufen. Einmal mussten Ersatzteile her (Gasdruckfedern) und ich war schon voll dabei, mit der Konstruktion des nächsten Modells, der Elfe S4A.

Aber im Juni 2020 ging es dann endlich los, mit den Reparaturen, zurück in der Werkstatt. gleichzeitig werden dann auch all die oben schon angesprochenen Punkte angegangen...

 
27.08.2020

So sieht es jetzt aus, wenn ich mit dem Modell auf den Platz komme.

27.08.2020

Endlich kann ich sagen, ja meine
PC-6 ist fertig. Klar, Details findet man immer die man noch optimieren könnte, aber im grossen ganzen bin ich zufrieden. Auch das neue Cockpitfenster macht sich gut.

27.08.2020

Die Flügeloberseite sieht jetzt nicht mehr so "langweilig weiss" aus...

27.08.2020

Ready for Take off, auf geht's...

19.06.2021

Von Anfang bin ich der Meinung gewesen, dass ich mit meinem Kühlluft-Führungskonzept einen "guten Job" gemacht habe. Jetzt kann ich das auch belegen mit dieser Wärmebildaufnahme, die schön zeigt, dass der hintere Zylinder sogar eher etwas kühler läuft laus der vordere. An der Krümmer- Auslasstemperatur ist auch zu erkennen, dass der Hintere wohl fetter als der Vordere läuft.
Dem konnte ich aber nicht weiter nachgehen, da bei diesem Bodenlauf, durch die Vibrationen die Schubstange der Vergaseranlenkung,  zwischen den beiden Vergaser, gebrochen ist (im Leerlauf). Der hintere Zylinder ist dabei ausgegangen und der vordere hat deutlich an Drehzahl zugelegt. Es scheint wirklich so, dass bisher zumindest, im unteren Drehzahlbereich der hintere Zylinder den Vorderen "etwas gebremst" hat; das zeigen ja auch die Temperaturen.
Jetzt muss zuerst die Anlekung der beiden Vergaser genau angeschaut und neu ausgeführt werden, denn so ein Vibrationsbruch geht natürlich gar nicht, wenn das im Flug passiert wäre...
Nach der Reparatur, in einigen Wochen..., wird es dann sicher auch noch mehr thermische Analysen des Modells, mit der Wärmebildkamera, geben...

Aber jetzt geht es erstmal "zurück in die Werkstatt".

 

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Letzte Aktualisierung: 19. August 2021        

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