![]() |
Home RC Modellflug Bauserien, Hinweise und Tipps und Tricks DHC-6-300 Twin Otter Konstruktion |
RC Modellflug |
DHC-6-300 Twin Otter
Nachbau der T-471 des Bundesamt für Landestopografie swisstopo
| Das Konzept | Konstruktion | Baufortschritt | Flugerprobung |
|
22.12.2026
Nebst all den Informationen die ich im Internet gefunden habe, ist dieses "Revell-Plastik-Modell" eine sehr gute Basis, um die Aussenabmessungen zu ermitteln. Es stimmt massstäblich sehr gut, zu den bekannten Abmessungen des Originals. |
23.12.2026
Der Revell-Bausatz hat auch verschiedene Ansichten für die Farbgebung in der Baubeschreibung. Die habe ich eingescannt, die einzelnen Ansichten separiert, und als Hintergrundbilder in den Konstruktionsskizzen importiert. So lassen sich die verschiedenen Formen gut übernehmen und gegeneinander abstimmen, so dass ein in den Proportionen stimmiges Modell herauskommen sollte. |
26.12.2026
Als erstes habe ich ein Konzept-Modell im geplanten Massstab erstellt. Damit können die grundsätzlichen 3D-Formen/Modelle im CAD erarbeitet/definiert werden. Das Flügelprofil (NACA 2415) und die Leitwerksprofile (NACA 0012) sind hier schon integriert. Auch die für die Formgebung benötigten Querschnitte sind inzwischen erarbeitet und gegenseitig abgestimmt. |
|
27.12.2025
Das Konzept-Modell: Das Hauptfahrwerk wird wohl mit einem GFK-Bügel gebaut werden können, den ich von 12..., 15 Jahren für eine damals (nur) geplante Partenavia schon mal "organisiert" habe... |
28.12.2025
Ein ganz wichtiger Check ist immer auch; passt das
zukünftige Modell in mein Auto? Darum habe ich den Innenraum meines
Peugeot 308SW (Kombi), schon vor Jahren, schematisch modelliert: |
29.12.2025
Die Twin Otter ist dafür bekannt, dass sie auf kurzen Pisten eingesetzt werden kann (STOL Takeoff 366 m, STOL Landing 320 m, gem. Hersteller). Das liegt u. a. daran, dass die Maschine über ein sehr wirkungsvolles "Landeklappen-System" verfügt. |
|
29.12.2025
Als ich noch Kunstflugpilot war, konnte ich in St. Gallen Altenrhein, auf einem der "hinteren" Aussen-Standplätzen, diese Twin Otter mit voll gesetzten Landeklappen fotografieren. Gut zu sehen ist die grosse zweiteilige Landeklappe. |
29.12.2025
Aber auch die Querruder sind abgesenkt, wenn die Landeklappen ausgefahren sind... Wie geht das? Schliesslich ist alles über mechanische Stangen und Seilzüge angelenkt; und muss für den Piloten gleichzeitig einfach sein in der Bedienung... |
29.12.2025
Im Internet fand ich ein Maintenance Manual für die DHC-6, vom März 1968. Dort ist auf der Seite 2-23 diese Darstellung der Landeklappen und Querruderlagerung wiedergegeben. Zusammen mit einer Darstellung auf der Seite 2-30 wurde mir die die Funktion dann klar. |
|
29.12.2025
Ein kleines Modell verifizierte die Funktion: Hier sind die Landeklappen eingefahren. |
29.12.2025
Landeklappen sind etwa zur Hälfte abgesenkt (Startstellung) |
29.12.2025
Landeklappen voll ausgefahren; so sieht es auch bei der "richtigen" Maschine aus. |
|
29.12.2025
Bei den Querruder ist es ähnlich, was den Aufbau angeht, nur mit etwas anderen Drehpunkten. |
29.12.2025
Der Hintere Teil lässt sich normal nach oben und unten bewegen; wie eine Querruderklappe; hier Ausschlag nach oben . |
29.12.2025
Und hier der Querruderausschlag nach unten. |
|
29.12.2025
Wird nun die ganze Einheit über eine weitere Stange (Servo), nach hinten geschwenkt, bewegt sich der Vordere Klappenteil etwas weiter weg vom Flügel, aber das Querruder wird "nach unten gezogen", da sich das Gestänge (Servo) für die Querruderfunktion nicht bewegt. |
29.12.2025
In dieser Stellung, lässt sich die Querruderklappe aber genau so bewegen, als wenn sich die ganze Einheit "normal an die Flügelhinterkante geschwenkt" befinden würde. Hier ist das Querruder nach oben ausgeschlagen. |
29.12.2025
Und hier ist das Querruder nach unten ausgeschlagen. Das einzige was man braucht ist bei den Querruder ein weiteres Servo, mit dem die ganze Einheit etwas nach hinten geschwenkt werden kann. Die Ausschlaggrössen, lassen sich über die Hebellängen einstellen... |
|
02.01.2026
Jetzt geht es wirklich los; noch sind meine "Konstruktions-Skizzen" nicht all zu komplex, aber das wird sich in den kommenden Wochen ändern... |
08.01.2026
Angefangen habe ich mit dem Rumpf. Als erstes wurden die wichtigsten Spanten und die Hülle, in den Grundformen, definiert. Nun geht es weiter, von einer Hauptkomponente zur nächsten... |
17.01.2026
Die vergangenen Tage hat mich der Aufbau des Leitwerks beschäftigt. Die Aufhängungen der Ruderklappen, sind nämlich unbedingt so wie man "es kennt"... |
|
18.01.2026
Erst nachdem ich mir auch noch ein "Illustrated Parts Manual" der DHC-6, aus dem Jahre 1981 gekauft hatte, wurde mir klar wo die jeweiligen Drehpunkte und Lagerstellen liegen. |
24.01.2026
Mit diesem Skizzen-Element wird die gesamte Flügelstruktur "gesteuert". Die Definition der hintern beiden, beweglichen Flügelsegmente, war ein wesentlicher Meilenstein. |
25.01.2026
Noch sind die Flügelklappen nicht beweglich, es fehlen die ganzen Aufhängungen und Hebel. |
|
25.01.2026
Die Baugruppenstruktur des Modell ist fertig angelegt. Das hier ist die oberste Baugruppe, da das komplette Modell zeigen wird. |
27.01.2026
Sieht etwas "wild" aus, aber damit wird die gesamte Klappenaufhängung am Flügel beschrieben. |
29.01.2026
Die Träger in der Tragfläche selbst sollen aus GFK
entstehen. Die übernehmen Kräfte die "seitlich" auf die Aufhängungen
einwirken, hier dar nichts brechen. |
|
30.01.2026
Die Landeklappen-Aufhängungen sind fertig, die Klappensegmente sind hier auch schon gekoppelt. |
30.01.2026
Mit einem Servo können so die Klappen originalgetreu ausgefahren werden (dort ist es auch nur eine Schubstange). |
01.02.2026
Als nächstes wurde die Hebelverhältnisse und Abstände, abgestimmt auf das übrige Modell... |
|
01.02.2026
Der optische Eindruck entspricht langsam dem Original. Das Zusammenspiel der beiden Segmente der Landeklappe ist gut zu beurteilen. Beim Querruder ist es schwieriger, weil hier später zwei Servos, unabhängig voneinander, arbeiten werden... |
01.02.2026
Aber im Vergleich zum Original, sieht das schon recht gut aus. Der Ausschlag ist hier noch etwas zu gering, aber die Fensterpositionen passen schon einigermassen. |
01.02.2026
So sieht es bei "den Grossen" aus... |
|
07.02.2026
Bis auf die eigentliche "Lagerung" der Anlenkungsteile sind die Flügelklappen (schon) fertig. |
07.02.2026
Bei den Randwirbel versuche ich mal etwas neues. Anstelle eines 3D-Druckteil, oder einem massiven Balsaklotz, will ich die aus leichten Balsateilen, schichtweise zusammenkleben. So müsste das eine leichtere Konstruktion geben als ein 3D-Druckteil und gleichzeitig innen "hohl" sein, für die LED-Kühlung. |
08.02.2026
Hier sieht man einen meiner konstruktiver Ansätze. Die Aussenhülle stellt die Balsabeplankung der Motorgondel dar. Innen ist ein "massiver Pappelsperrholz-Block, aus dem jetzt die verschiedenen Spanten und Stringer "freigelegt werden". So sollte am Ende alles sauber zusammenpassen... |
|
08.02.2026
Die wesentliche Grundform der Motorgondeln ist erstellt, und auch die Position am Flügel passt. Als nächstes geht es jetzt an die Definition des Fahrwerks und der Flügelstreben. |
08.02.2026
Zwischenstand: Bis jetzt besteht die derzeitige Konstruktion aus 243 Volumenkörper... |
|
|
14.02.2026
Die Verkleidungen des Hauptfahrwerk sind mehr oder weniger "stromlinienförmig". Ich habe den "obere" Profilverlauf des NACA 2421 als Basis genommen und damit einen ersten Grundentwurf der Verkleidung erstellt. |
15.02.2026
Beim Hauptfahrwerk orientiere ich mich an der Original-Ausführung, was den Grundaufbau angeht. |
15.02.2026
Ich möchte das Hauptfahrwerk mit einem vorhandenen GFK-Bügel realisieren. Die Federung soll dabei analog dem Original erfolgen. In Verbindung mit nicht zu stark aufgepumpten Luftreifen, müsste das ein recht originalgetreues Rollverhalten ergeben; denke ich... |
|
16.02.2026
Anstelle der "Gummiblock-Paketen" sollen kräftige Druckfedern, diesen Part übernehmen. |
24.02.2026
Das Bugfahrwerk wird ähnlich dem Originalen Aufgebaut. Die Federung erfolgt über zwei Druckfedern. Die innere "definiert "dabei die Einfederung beim normalen Rollen. |
25.02.2026
Die Platzierung des Bug-Fahrwerks im Rumpf ist wichtig, da damit die Höhe zum Boden vorgegeben wird. Nun ist es möglich die Abstützung desselben im Rumpf zu entwickeln. Alles soll möglichst leicht werden, muss aber auch "Schläge" beim Rollen, oder bei einer Landung "einstecken" können.... |
|
26.02.2026
Die Nase muss aus Transportgründen abnehmbar sein.
Drei Stifte in Verbindung mit zwei Magnet-Paaren soll sie in Position
halten. |
28.02.2026
Der Bugteil ist soweit "fertig"... Das Bugradservo ist
gut zugänglich am Fahrwerksspant platziert. |
01.03.2026
Es geht weiter, indem ich mich "Schritt für Schritt",
durch den Bug "nach hinten vorarbeite". Stringer und Spanten werden
ineinander verzapft ausgeführt. |
|
03.03.2026
Damit sich das Hauptfahrwerk so verhält, wie beim Original, darf sich der Bügel nicht zu stark durchbiegen. |
03.03.2026
Eingespannt im Schraubstock, wird es hier am Ende bei der Radachse mit rund 44 N belastet (entspricht etwa 4.3 kg). Mit einer Messuhr ermittle ich hier die Durchbiegung/Abweichung, unten bei der Radachse. Das sind hier rund 7 mm. Das entspricht einer Belastung, wie wenn das Modell rollen würde. |
08.03.2026
Eventuell muss der GFK-Bügel auf der Unterseite dann noch etwas versteift werden mit CFK-Rovings. Die Federung werden auf jeder Seite insgesamt 4 Druckfedern übernehmen. Dabei sind auch hier jeweils zwei "ineinander" gesteckt. |
|
15.03.2026
Die fertige "Hauptfahrwerks-Schwinge". Damit horizontale Belastungen nicht nur durch das Schenkscharnier übernommen werden muss, kann sich der Bügel nach "hinten", direkt an der Rumpfstruktur "abstützen. |
15.03.2026
Insgesamt steht damit die komplette Fahrwerks-Aufhängung, inklusive der eigentlichen Fahrwerkskonstruktionen. Beim Hauptfahrwerk "spukt" bei mir noch die
Möglichkeit einer Bremse herum... |
22.03.2026
Das Seitenruder nimmt langsam "Formen" an. Die Verbindung mit dem eigentlichen Rumpf, war eine kleine Knacknuss; aber ich denke jetzt habe ich eine praktikable Möglichkeit gefunden, um das Seitenruder zuerst als Einzelstück aufzubauen. Anschliessend integriere ich es in das Spanten/Stringer Gerüst des Rumpfes, bevor dieser beplankt wird. |
|
23.03.2026
Da meint man; jetzt bin ich fast fertig... Um dann festzustellen, dass die schräge Scharnierachse nicht kompatibel ist mit den horizontalen Scharnierträger (Überschneidungen beim Schwenken). Hätte man am Anfang, besser mal "durchdenken sollen... |
24.03.2026
Jetzt passt alles mit Seitenruderklappe und Dämpfungsfläche. Nun geht es weiter mit der Integration des Höhenruders in das Seitenruder. Das Höhenruder ist über dem Rumpfrücken im Seitenruder montiert. |
28.03.2026
Eine 10 mm CFK- Stange gelagert in Messinghülsen, wird die beiden Höhenruderhälften aufnehmen. ein 6 mm CFK Stift, übernimmt die Verdrehsicherung. |
|
28.03.2026
Das Höhenruder ist fertig. Das eingebaute Servo wird
über eine 3-polige UniLIGHT Steckverbindung mit "Strom" versorgt werden.
Sicher nicht die günstigste Lösung, aber die Robustheit und (Kontakt-)
Sicherheit der "3P Doppelkontaktierung" überzeugt mich. |
28.03.2026
Das Leitwerk ist bis auf die Integration der beiden Navigationsleuchten fertig. Das Seitenruder, wird wie beim Original, mit Stahllitzen angelenkt werden. |
|
|
03.04.2026
Alle Flügelservos sind in der rechten Tragfläche eingebaut. So wird es etwa aussehen, wenn die Landeklappen voll gesetzt sind. |
03.04.2026
Wichtig dabei ist natürlich, dass die Querruder immer noch funktionieren; hier ist es gerade voll nach oben ausgeschlagen. |
03.04.2026
Und hier Querruder-Ausschalg voll nach unten. |
|
03.04.2026
Die Klappen werden nach meinem bewährten System mit Schrauben, Stopp-Muttern und Kunststoff U-Scheiben angeschlagen werden. Gut zu sehen, die beiden äusseren "Querruder- Servos". Eines für die Landeklappen-Funktion und das äussere für den Querruder-Ausschlag. |
05.04.2026
Die Motorgondeln müssen stabil sein, aber gleichzeitig nicht zu schwer. In diesem Holzrohbau sind noch nicht alle Teile integriert, und die Front noch nicht als 3D-Druckteil gestaltet... |
05.04.2026
Der Tragflächen-Rohbau der rechten Seite ist, was die Holzstruktur angeht, weitgehend fertig. Der nächste Schritt, ist das duplizieren der Linken Site, was zu einem guten Teil über "spiegeln" geschehen wird. |
|
06.04.2026
|
Der Holzrohbau ist annähernd abgeschlossen. Bis auf die Flügelstreben, sind alle wesentliche Bauteile inzwischen konzipiert. Das ausgewiesene CAD-Gewicht beträgt so 9.4 kg. Ich bin vorsichtig optimistisch, dass ich mein angepeiltes Abfluggewicht von unter 10 kg, zumindest im Bereich des Möglichen liegt... |
|
|
Was noch nicht so ganz passt ist der theoretische Schwerpunkt, der ist so noch gut 50 mm zu weit hinten. Das muss ich im Auge behalten... |
06.04.2026
|
|
|
11.04.2026
Die Beleuchtung wird in das Modell integriert. Hier Landescheinwerfer und NavLight mit Blitzer. |
12.04.2026
Das Bugfahrwerk wird komplettiert, inklusive einem TaxiLight, das bei manchen Twin Otter installiert ist. |
12.04.2026
Auch im Leitwerk sind die beiden Leuchten jetzt platziert; weiss nach hinten und ein roter Blitzer auf dem Seitenleitwerk. |
|
12.04.2026
Für die Motoraufhängung versuche ich mal etwas neues. Ein aus Metall gesinterter "Käfig"... |
12.04.2026
Das mit 55 Gramm recht leichte Stahlteil, ist mehr als genügend stabil wie eine einfache Simulation gezeigt hat. bei 10 N Zug liegt die Verformung bei weniger als 0.01 mm wie rechts zu sehen ist. |
14.04.2026
Der vordere Teil der Motorgondeln wird ein 3D-Druckteil, das mit drei Schrauben, an einem aufgeklebten Rahmen fixiert wird. |
|
19.04.2026
Die Motorgondel ist fertig. Akkuaufnahme, Zugangsdeckel, und die seit etwa 2024 nach oben geschwenkten Auslasskrümmer der Propellerturbine (bei der T-741). |
19.04.2026
Zwischenstand; noch fehlen die Radbremsen, Hauptfahrwerk-Verkleidungen und die Tragflächenstreben... und all die kleinen Details, wie Fenster, Türen, Cockpit und die RC-Anlage im Rumpf... |
|
|
|
| Letzte Aktualisierung: 19. April 2026 | |
| Copyright ©, Christian Forrer, alle Rechte vorbehalten | |